Thema Photovoltaik im Feuerwehrplan


Gefahr erkannt - Gefahr gebannt?

 Photovoltaik im Feuerwehrplan

 

Zusätzlich zu den Geschossplänen enpfehlen wir immer einen separaten Detailplan mit der Photovoltaik-Anlage, also den Modulen und allen relevanten Angaben, zu erstellen. Eventuell können die Elemente auch in einem Geschossplan dargestellt werden, falls der Montgeort der Module z.B. auf einem niedrigeren Garagendach sein sollte.

Für Gewöhnlich sind die Anlagen jedoch am höchsten Punkt des Gebäudes; auf einem Flachdach oder an einer Dachfläche. 

Was ist wichtig für die Einsatzkräfte?


PV-Module haben derzeit eine Systemspannung von max. 1000V Gleichstrom.
Gleichstrom erzeugt neben den typischen Herz-Kreislauf-Problemen unter Umständen irreversible Gewebeschädigungen.
Der VDE stuft bereits 150V DC als lebensgefährlich ein.
Das bedeutet, an der Stelle, wo die Stänge (Strings) zusammengeführt werden kann die maximale Spannung erreicht werden.
Hier ist normalerweise die erste Trennstelle für die Gleichstromseite (DC).
Bestenfalls in der Nähe des letzten Moduls des Stings. (Feuerwehr-Trennstelle)
Weitere Trennstellen befinden sich an den Wechselrichtern.
An der Übergabestelle in das Stromnetz befindet sich normalerweise eine Trennmöglichkeit für die Gleichstromseite (AC).
Die genannten Module sowie die Standorte der Trennstellen und Wechselrichter sollten auf einem Plan , sozusagen auf einen Blick, erkennbar sein.

Nach heutigem Stand der Technik verbleibt immer das Restrisiko der permanenten Spannung auf den Leitungen zwischen Modul (en) und Wechselrichter.

Weitere Informationen dazu gibt es z.B. bei der  
Bundesvereinigung der Fachplaner und Sachverständigen im vorbeugenden
Brandschutz e.V.

  

 

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